Aleppo-Seifen



Mit Schwarzkümmelöl



Eigenschaften der Aleppo-Seife

Aleppo-Seifen werden aus Olivenöl und Lorbeeröl gefertigt. Das Olivenöl ist ideal für die Körperpflege geeignet, da seine Fettsäurezusammensetzung der des Unterhautgewebes sehr ähnelt. Es reinigt die Haut besonders sanft und pflegt sie nachhaltig. Das wertvolle Pflanzenöl hat einen hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren und Vitamin E, das die Elastizität der Haut fördert. So wird auch trockene und empfindliche Haut wieder samtweich.

Das aus den Früchten des Lorbeerbaumes gewonnene Lorbeeröl hat antiseptische Eigenschaften. Es ist daher besonders gut für empfindliche Haut geeignet.

 Anwendung der Aleppo-Seife

 Für eine hautfreundliche Reinigung ein wenig Aleppo-Seife mit Wasser zum Schäumen bringen und in die Haut einmassieren. Um eine optimale Pflegewirkung zu erzielen, sollte die Seife einige Minuten auf der Haut belassen werden, bevor sie abgespült wird.

Aleppo-Seifen sind zur täglichen Reinigung von Händen, Gesicht und Körper geeignet. Sie werden auch bei trockener und schuppiger Kopfhaut angewendet. Aufgrund der antiseptischen Eigenschaften eignet sie sich auch als Rasierseife- sogar bei empfindlicher Haut.

Aufbewahrung der Aleppo-Seife

Je länger die Seifen lagern, desto besser die Qualität. Durch den Wasserverlust härten sie aus und werden ergiebiger. Aleppo-Seifen von Jislaine werden mindestens 9 Monate gelagert, zum Teil aber auch bis zu 2 Jahre.

Der Trocknungsprozess der Seife kann zu Hause verlängert werden. Dazu sollte die Seife trocken und bei Temperaturen zwischen 0 und 40 Grad Celsius gelagert werden.

Ist die Seife im Gebrauch, sollte sie unbedingt auf einer Seifenschale gelagert werden, bei der das Wasser gut ablaufen kann, so dass die Seife nicht weich wird.

Herstellung der Aleppo-Seife

Zu Beginn der Seifenproduktion wird Olivenöl zusammen mit Wasser und Soda erhitzt. Anschließend wird Lorbeeröl hinzugefügt. Während der Seifenbildung wandeln sich Olivenöl und Lorbeeröl in ihre Salze Sodium Olivate und Sodium Laurate um. Die so erlangte dickflüssige Seifenmasse wird in großen Becken verteilt.

Sobald sie fest geworden ist, wird sie in Handarbeit in gleichmäßige Seifenstücke geschnitten. Jede Seife wird von Hand mit einem Siegelabdruck versehen.

Anschließend werden die Seifen für mehrere Monate zur Trocknung gelagert. Während dieser Zeit verlieren die Seifen ein Drittel ihres Gewichtes, werden hart und färben sich beige bis braun. Der Kern der Seife bleibt grün und weich.



Herkunft der Aleppo-Seife

Aleppo-Seife ist nach Aleppo, der zweitgrößten Stadt Syriens, benannt. Hier wurde vor über 3000 Jahren die erste Festseife erfunden, gewonnen aus Olivenöl, Lorbeeröl und Pflanzenasche.

Mit der Eroberung der iberischen Halbinsel durch den Islam kam auch das Kulturgut Seife nach Europa. Der kosmetische Siegeszug der besonders hautfreundlichen Seife begann. Die sehr ähnlich aussehende Marseiller Seife ist ein Abkömmling der Aleppo-Seife, besteht aber nur aus Olivenöl.

Durch die Rückkehr zu natürlichen und ökologischen Werten hat Aleppo-Seife auch über die Landesgrenzen Syriens hinaus wieder an Bedeutung gewonnen.

Hilfe für Aleppo

Bis März 2011 gab es in Aleppo über hundert Seifensiedereien. Mittlerweile sind es nur noch einige wenige, die dem Bürgerkrieg trotzen und unter erschwerten Bedingungen den Betrieb aufrecht erhalten. Wir beziehen unsere Seifen weiterhin aus Syrien: aus dem Ort Afrin, nördlich von Aleppo. Durch unseren Verkauf können die Mitarbeiter der Seifensiederei ihren Lebensunterhalt weiter sicherstellen.

Um noch mehr Menschen vor Ort helfen zu können, unterstützt Jislaine Naturkosmetik die Initiative „Hilfe für Aleppo e.V.“, ins Leben gerufen von der syrischen Tänzerin Mouna Sabbagh aus Passau. Wenn auch Sie helfen möchten, dann spenden Sie: 

www.hilfe-fuer-aleppo.de.